|
Georg Gessler(* 6. März 1924 in Zürich; † 11. April 2012 in Ottenbach) (GeGe genannt)
war ein Schweizer Maler. Dessen künstlerisches Schaffen bewegte sich in einer Synthese
von Fauvismus, Expressionismus, Orphismus und Kubismus.
Leben
Nach der Schulzeit trat Georg Gessler eine Halbtagsstelle als Assistent bei Röbi Furrer am Schauspielhaus Zürich an.
Bis 1943 arbeitete er zusätzlich als Hospitant der Architekturabteilung an der ETH und machte Aktstudien für Professor Gisler.
Es folgte die Ausbildung zum Bühnenbildner. Bis 1954 war er an verschiedenen Theatern tätig, u. a. war er Chefassistent
von Teo Otto und Mitarbeiter von Caspar Neher.
Georg Gessler entschloss sich, sich selbständig zu machen. Mit seiner Familie zog er im Jahre 1958 in ein Grotto nach Maggia, Tessin.
1970 bezog er sein Atelier in Ottenbach. Er brach immer wieder zu kürzeren und längeren Reisen in Europa, Afrika und in den Nahen Osten auf.
Die letzten Jahre fuhr er oft nach Südfrankreich, kurz vor seinem Tode besuchte er Tenerife
GeGe hörte 2003 mit Malen auf. Er konnte die in sich gesetzten qualitativen Kriterien an seine grossen, in mehreren Schichten
präzis gemalten Werke nicht mehr erfüllen. Die Farben hatte er nach eigenen Rezepten selbst angerieben.
Sein Vorbild waren die mittelalterlichen Künstler, deren Farben jahrhundertelang unverändert bewahrt bleiben.
Der Künstler starb am 12. April 2012 in seinem Haus in Ottenbach.
|